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Separation of Religion and State (Deutsch)
Submitted by admin on 9 March, 2003 - 05:36
IHEU, issues of Separation of Religion and State and Blasphemy
Secretary General of the French Freethinker Association Christian Eyschen interviewed IHEU Director Babu Gogineni
GermanTranslation
Translations kindly provided by the Libre Pensee Francaise, an IHEU Full Member Organisation
Sonntag, den 9. Maerz 2003
Am Microphon Steht Christian Eyschen, Generalsekretär des Freidenkens und Vertreter der IHEU bei der Unesco. Wir freuen uns, unseren Freund Babu Gogineni, vollziehender Direktor dieser internationalen Organisation IHEU heute zu empfangen.
C.E: Guten Tag, Babu, Können Sie uns die IHEU vorstellen, ihre Geshichte und was sie auf den fünf Kontinenten bedeutet?
-In einigen Worten kann man sagen, dass die IHEU die Stimme der Vernunft und der Menschlichkeit darstellt und behauptet. Es ist eine internationale Organisation für die Förderung des Humanismus, die 1952 in Amsterdam gegründet wurde. Es war eine Reaktion zum 2ten Weltkrieg. Die IHEU wollte immer, dass man für die Weltprobleme friedliche Lösungen findet. Wir sind gegen alle Tyranneien der modernen Welt:, seien sie politisch, wirtschaftlich, kulturell und selbstverständlich religiös. Mitten in der IHEU kommen 100 Organisationen zusammen,die für die Verteidigung der Menschenrechte, für das Recht der Minderheiten, Für den öffentlichen Dienst für alle, für das Recht der Frauen und der Kinder kämpfen.
In Europa arbeiten wir für gleiche Rechte für Gläubige und Nichtgläubige, und gegen den Vatikan, denn dieser Staat ignoriert viele den Humanisten teure Grundsätze.
Bei der UNO, in New York, Wien und Genf arbeiten wir mit den Vertretern jedes Landes, um internationale Regelungen für die Promovierung der Menschenfreiheit festzulegen.Wir arbeiten auch bei dem Europarat, bei der Unesco und sind auch am Werk, um Armut aus der ganzen Welt auszurotten und unserem Planet eine sichere Zukunft zu sichern.
C.E.: In Frankreich legen wir besonderen Wert auf die Frage der Trennung von Kirche und Staat, die seit der französischen Revolution viele Schicksalwenden erlebt und schliesslich mit dem Gesetz von 1905 sich durchsetzt hat. Wie reagiert man in den anderen Ländern auf diese Frage der Trennung?
-Die Hundertjahrfeier dieses Gesetzes findet 2005 in Paris statt und dafür organiesieren wir ein internationales Treffen. Für uns ist die Trennung von Kirche und Staat sehr wichtig, da aber viele Länder eine religiöse Verfassung haben, mit religiösen Gesellschaften, ist es eine komplexe Frage.
Eines ist für mich klar,die strikte Trennung von Kirchen und Staat, von Religionen und Staat ist der einzige Weg, um Gewissens- und Glaubenfreiheit zu garantieren. In der Geschichte von Europa, Asien, von allen Ländern stellt man fest, dass wenn die Religion in die nationale Gesetzgebung integriert wird,es eine Verletzung der Menschenrechte gibt. Daher kommt unsere Unruhe, wenn es keine Trennung zwischen Religion und Staat in den islamischen Ländern gibt. In vielen Lândern, die nach dem zweiten Weltkrieg unabhängig gaworden sind, tritt die Religion immer mehr in das politische Leben. Da kann man sich Sorgen machen!
C.E.: Ist Ihrer Meinung nach die Laizität eine französische Spezifizität oder gilt sie überall in der Welt als eine demokratishe Forderung?
-Laizität ist keine französische Spesifizität. Zwar ist die französische Laizität eine Gabe der französischen Revolution aber die Trennung von Kirchen und Staat, die ein politischer Ausdruck des kulturellen Demokratiebegriffs ist, existierte auch vor der Revolution.In den USA zum Beispien besteht eine strikte Trennung von Kirchen und Staat.Es gibt doch was Wichtiges: Was die Trennung von Kirchen und Staat unterstützt ist ein kultureller Begriff, der nur in den Ländern und Gesellschaften existiert, welche ein urteilfähiges Alter erreicht haben. Akzeptiert man die anderen Männer und Frauen nicht als seinesgleichen, so akzeptiert man auch keinen demokratischen Begriff.
C.E.: Bleibt das französiche Trennungsgesetz oder 1905 Gesetz noch etwas, worauf man sich in der ganzen welt bezieht?
-Ich denke schon. Heute sieht man aber, dass diese Trennung hier in Franreich angedroht wird. Ich stand Ihnen beiseite, um gegen den Besuch des Papstes und seinen Empfang durch die Französische Regierung auch bei privaten Besuchen zu protestieren.Ich würde sagen, es ist wichtig, ja notwendig, eine Trennung zwischen Kirchen und Staat zu haben.
Pakistan zum Beispiel wurde als ein grundsätzlich laizistischer Staat gegründet, zehn Jahre aber nach seiner Gründung haben Diktatoren beschlossen, aus ihm einen islamischen Staat zu machen. Jetzt wissen wir, wie schwierig es ist, in einem theokratischen Staat zu leben und seine Gedankensfreiheit zu behalten. Unser Freund Doktor Schaikh wurde in dieem Land zu Tode verurteilt, denn er hat seine Meinung geäussert, indem er sagte, der Prophet Mohammed konnte vor der islamischen Offenbarung nicht Moslem sein. Das kommt mir ganz logisvh vor. Und doch soll er getötet werden, weil er seine Meinung geäussert hat. Dieses Beispiel von Doktor Schaikh, das ist was heute in Bengladesh passiert, was in Nigeria passiert ist, was in Indien passiert. Diese Situationen führen mich zu der Meinung, dass nur das Trennungsgesetz die Rechte jedes Menschen versichern kann.
C.E.: Sie sprechen von Doktor Schaikh .Das französische Freidenken hat zusammen mit der IHEU und anderen Organisationen für seine Befreiung gehandelt, denn wie Sie es erwähnt haben wurde er wegen Lästerung zu Tode verurteilt. Stösst man in der Welt häufig auf dieses Delikt und was hat die EHEU getan, um Doktor Schaikh das Leben zu retten?
-Das Lästerunsdelikt ist eine unzulässige Ausnahme. Es ist ein Mittel, um die Vorrechte der Religionen zu erhalten. Man versteht nicht, warum die religiösen Meinungen einen zusätzlichen Schutz brauchen. Wie der Unoreferent über Religionsfreiheiten sagt, die Gesetze über Lästerungsdelikte werden fast wie eine Kriegswaffe gegen Dissidenten verbraucht.
Für Doktor Schaikh hat die IHEU auf die Regierungen einen Druck ausgeübt, wie Sie es in Frankreich getan haben. Wir haben mit den Regierungen und Diplomaten mehrerer Länder Kontakt genommen und konnten von 25 Ländern erlangen, dass sie auf die pakistanishe Regierung einen Druck ausüben. Doktor Schaikh sitzt immer noch im Gefängnis, sein Leben wird aber nicht mehr bedroht. Wir hoffen, seht bald vomn ihm zu hören, denn heute ist die ganze Welt auf der Lauer, was Pakistan mit Doktor Schaikh anfängt.
C.E.: Im Rahmen der IHEU treffen bin ich auch einer grossen Humanistin, Taslima Nasrin, begegnet, die auch Mitglied der IHEU ist. Welches sind Ihre Beziehungen zueinander und was unternehmen Sie gemeinsam besonders im Rahmen der UNESCO?
-Taslima Nasrin wurde auch diesem Lästerungsgesetz in Bengladesh zu Opfer.Die EHEU hat ihr bei ihrer Flucht nach Freiheit geholfen, als sie Bengladesh verliess. In Europa angekommen wollte sie die humanistische Bexwegung unterstützen und ist ein Mitglied des IHEU ausschusses bei der ONESCO geworden.
C.E.: Bestehen historische Beziehungen zwischen Der UNESCO und der IHEU? Wenn ja, welche?
-Selbstverständlich. Die UNESCO und die IHEU teilen ihren Gründer: Sir Julian Huxley, der berühmte Wissenschaftler,der der esrte Leiter der UNESCO war,war auch der erste Vorsitzende des Gründerskongresses der IHEU. Die UNESCO legt besonderen Wert auf menschliche Werte und das tut die IHEU auch.Die EHEUmitglieder vertreten als Delegation bei der Unesco die humanistischen Interessen und tragen zur Kreation einer neuen Weltkultur bei.
C.E.: Gehen wir zurück zum Startpunkt, Ist die Frage der Laizität und der Trennung zwischen Kirchen und Staat die gemeinsame Forderung aller IHEU mitglieder, die eine vollkommene Gewissensfreiheit triumphieren lässt. Denn man stellt fest, dass in diesem internationalen Verband man Freidenker, Humanisten,Rationalisten, Skeptische trifft, und im allgemeinen Laizisten, wie man sie in Europa nennen würde.
Selbstverständlich. Heutzutage gibt es in der welt viel meht Integrismus und Intoleranz und es ist also sehr wichtig, den Staat aber auch die Religion zu schützezn.Eine strikte Trennung von Kirchen und Staat garantiert die Unabhängigkeit des Staates, aber auch die der Religion In diesem Rahmen möchten alle IHEUmitglieder auf internationaler Ebene arbeiten.
C.E.: Könnten sie uns sagen, in Hinsicht auf die sehr verschiedenartigen Zusammensetzungen der IHEU, welches die verschiedenen Interessen und Handlungen der verschiedenen Mitgliedsverbindungen sind.
Was die IHEU betrifft, so ist die laizistische humanistische Landschaft sehr verschiedenartig. Was zum Beispiel Indien und Pakistan betrifft, so arbeiten die IHEUmitglieder hauptsächlich über die Frage der Menschenrechte, gegen Aberglauben, für die Promovierung der Wissenschaft und des wissenschaftlichen Denkens.
In Afrika geht es um Toleranz und um das Erlernen der modernen Kenntnisse. In den osteuropäischen lLndern versucht man, gegen den negativen Einfluss von Vatikan in der Gesellschaft zu kämpfen. In einem Land wie die USA bemüht man sich, die von der Bevölkerung eroberten Freiheiten zu bewahren. Die Handlung der Mitgliedsorganisationene der IHEU hängt von der Geschichte jedes Landes ab.
C.E.: In Frankreich wird gesagt, man wäre nicht als Freidenker geboren, man würde es. Gibt es Verbindungen einer humanistischen Jugend? Wenn ja, welches sind ihre Handlungen und Besorgnisse?
Vor zwei Jahren erschien ein Zusammentreffen der jungen Humanisten in der Welt mit er IHEYO Internationale Union der jungen Humanisten und Laizisten. Diese Jugendlichen tragen unter anderen zur Ausrottung des Razismus in der Welt bei.
Ihre besorgnisse sind etwas anders als unsere. Sie interessieren sich für Entwicklungshilfe,für die Befreiung der dritten Welt gegenüber die Tyrannei der Marktwirtschaften, für den Kampf gegen die Mondialiesierung des westlichen Marktes, und auch für den Umweltschutz.
C.E.: Hat die IHEU Zeitschriften oder eine Internetadresse?
Die IHEU versucht, mit der ganzen Welt und seinen Mitglieder in Verbindung zu stehen, und zwar durch internationale Kongresse, eine Zeitschrift International Humanist News und auch durch Internet: www.iheu.org.
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