Humanistischer Verband Deutschlands (German Humanist Association)
Submitted by admin on 14 June, 2005 - 08:10.
Contact:
Dr Horst GroschoppDetails:
Objects and purpose
Nature of operations
Publications
Wer wir sind - was wir wollen - was wir tun
Der Humanistische Verband Deutschlands wurde 1993 gegründet, als verschiedene Freidenker- und freigeistige Verbände sich zu einer bundesweiten Interessenvertretung Konfessionsloser zusammenschlossen. Seine organisatorischen Wurzeln reichen bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück, ideengeschichtlich bezieht er sich auf die Aufklärung. Der HVD ist parteipolitisch neutral. Seine Mitglieder eint eine selbstbestimmte, nicht-religiöse, ethisch begründete Lebensauffassung
Der HVD ist nicht in allen Bundesländern gleich stark vertreten, seine Arbeitsschwerpunkte variieren je nach Mitgliederstruktur, aus historischen und praktisch- politischen Gründen. Von der Wiege bis zur Bahre begleitet der HVD mit seinen Fest- und Feierangeboten wichtige Ereignisse des Lebens: Namensfeier, JugendFEIER (ehemals: Jugendweihe) an der Schwelle zum Erwachsensein, als Alternative zur Trauung die "HOCHzeitsfeier" - und schließlich das Angebot eines Humanistischen Totengedenkens oder eine Trauerfeier mit einem weltlichen Trauerredner.
Humanistische Kultur beschränkt sich jedoch nicht auf das Feiern allein: Wir veranstalten vielbesuchte Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und vieles mehr.
Neben der Kultur ist die Bildung ein weiteres Standbein des HVD: Als Anbieter von qualitativ hochwertigen Seminaren, Exkursionen, Bildungs- und Kulturreisen verfügt er über langjährige Erfahrungen. Er unterhält Einrichtungen wie die Humanistische Akademie, den "Humanitas-Verlag" und Kulturhistorische Archive mit Materialien aus seiner über hundertjährigen Geschichte und gibt eigene Publikationen heraus.
Neben der Durchführung von JugendFEIER-Kursen, in denen jährlich Tausenden von Jugendlichen eine humanistische Lebensauffassung vermittelt wird, unterhält der HVD eine Vielzahl von Kindertagesstätten, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schülerclubs, engagiert sich in der Schulsozialarbeit.
Der Jugendverband "Junge HumanistInnen" eröffnet Tausenden von Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an attraktiven Reisen ins In- und Ausland teilzunehmen, organisiert Internationale Begegnungen, unterhält Medienwerkstätten, führt Seminare für Junge Erwachsene durch und vieles mehr. In Berlin nehmen über 20.000 SchülerInnen am Humanistischen Lebenskundeunterricht teil; eine Humanistische Schule ist in Planung.
Viele Mitglieder fühlen sich dem HVD zugehörig, seitdem sie in den zwanziger Jahren - wie viele Tausend andere auch - an der proletarischen Jugendweihe teilnahmen. Nicht nur an sie richtet sich das breite Angebot für SeniorInnen: Altenbegegnungsstätten und Seniorengruppen bieten Kontaktmöglichkeiten, Betreuungsverein, Besuchsdienste und Sozialstationen helfen im Notfall.
Das Beratungsangebot des HVD richtet sich jedoch nicht nur an alte Menschen: alle Altersgruppen finden bei den Regionalen Kontakt- und Beratungsstellen für Selbsthilfegruppen ein offenes Ohr, aktive Unterstützung bieten auch die Schuldner-/ Insolvenzberatung, die Beratungsstellen zu Sekten und Okkultismus, die Schwangerenkonfliktberatung...
In vielen Landesverbänden existieren Frauengruppen, auch ein Frauenkommunikationszentrum und eine Mädchenzukunftswerkstatt; hinzu kommen Angebote, z.B. Seminare, die sich ausschließlich an Frauen richten.
Die Einrichtungen des HVD sind für Menschen jeglicher weltanschaulicher Orientierung offen, z.B. die Mobilitätshilfedienste, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, Sozialpädagogische Familienhilfe, Obdachlosenprojekt, Übernachtungsstelle für Jugendliche und Familien - um nur einige zu nennen.
Als Verband, der sich für Humanes Sterben einsetzt, bietet er allgemeine Information zu allen Formen der Vorsorgeverfügungen, erstellt Patientenverfügungen - und läßt Sterbende - bisher ohne eigenes Hospiz - und Trauernde nicht allein.
Selbstbestimmt, verantwortlich und solidarisch leben
Viele Menschen gestalten ihr Leben selbstbestimmt, frei von Religion und politischer Bevormundung. Diese Freiheit haben wir den Gedanken der Aufklärung zu verdanken, in deren Tradition der Humanistische Verband Deutschlands steht. In ihm haben sich bundesweit mehr als 10.000 Menschen organisiert.
Als Humanistinnen und Humanisten sind wir überzeugt: Jedes Leben ist einmalig und unwiederholbar. Deshalb liegt es am Menschen selbst, ethische und moralische Entscheidungen zu treffen. Alle Menschen haben die gleichen Rechte und Anspruch auf die Freiheit, ihr Leben selbst zu bestimmen. Die Entfaltung persönlicher Freiheit ist für uns Humanisten und Humanistinnen aber immer auch an die Verantwortung für das Leben, die Natur und die Gesellschaft gebunden. Dies beinhaltet für uns, im Rahmen eines toleranten Miteinanders eine solidarische Gesellschaft aufzubauen. Über die Grenzen von Sprachen und Kulturen hinweg setzen wir auf friedlichen Austausch von Ideen und Erfahrungen. Wir mischen uns ein in die ethischen Debatten unserer Zeit. Wir arbeiten eng mit unseren Partnerverbänden in der ganzen Welt zusammen, die wie wir unter dem Dach der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) und Europäische Humanistische Föderation (EHF) organisiert sind.
Wir bieten Unterstützung bei Schwangerschaftskonflikten, Problemen mit Sekten, Tod und Trauer (interner Link), schwerer Krankheit und Patientenverfügungen (interner Link). Wir organisieren gezielte Hilfe zur Selbsthilfe. In Berlin sind wir Träger des Schulfaches Humanistische Lebenskunde www.lebenskunde.de. Wir richten weltliche Namens-, Jugend- und Trauerfeiern sowie Humanistische Hochzeiten aus.
- Separation of church and state
- Humanist education in schools and Kindergarten
- Social work
- Humanist counselling
- Cultural activities
- Publishing
Nature of operations
- Working for the interests of non-religious people in society
- Fighting for the separation of church and state and for equal treatment of religious and life-stance organisations by the state
- Enlightenment and humanist education
Publications
- Diesseits
- Humanismus Aktuell
Wer wir sind - was wir wollen - was wir tun
Der Humanistische Verband Deutschlands wurde 1993 gegründet, als verschiedene Freidenker- und freigeistige Verbände sich zu einer bundesweiten Interessenvertretung Konfessionsloser zusammenschlossen. Seine organisatorischen Wurzeln reichen bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück, ideengeschichtlich bezieht er sich auf die Aufklärung. Der HVD ist parteipolitisch neutral. Seine Mitglieder eint eine selbstbestimmte, nicht-religiöse, ethisch begründete Lebensauffassung
Der HVD ist nicht in allen Bundesländern gleich stark vertreten, seine Arbeitsschwerpunkte variieren je nach Mitgliederstruktur, aus historischen und praktisch- politischen Gründen. Von der Wiege bis zur Bahre begleitet der HVD mit seinen Fest- und Feierangeboten wichtige Ereignisse des Lebens: Namensfeier, JugendFEIER (ehemals: Jugendweihe) an der Schwelle zum Erwachsensein, als Alternative zur Trauung die "HOCHzeitsfeier" - und schließlich das Angebot eines Humanistischen Totengedenkens oder eine Trauerfeier mit einem weltlichen Trauerredner.
Humanistische Kultur beschränkt sich jedoch nicht auf das Feiern allein: Wir veranstalten vielbesuchte Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und vieles mehr.
Neben der Kultur ist die Bildung ein weiteres Standbein des HVD: Als Anbieter von qualitativ hochwertigen Seminaren, Exkursionen, Bildungs- und Kulturreisen verfügt er über langjährige Erfahrungen. Er unterhält Einrichtungen wie die Humanistische Akademie, den "Humanitas-Verlag" und Kulturhistorische Archive mit Materialien aus seiner über hundertjährigen Geschichte und gibt eigene Publikationen heraus.
Neben der Durchführung von JugendFEIER-Kursen, in denen jährlich Tausenden von Jugendlichen eine humanistische Lebensauffassung vermittelt wird, unterhält der HVD eine Vielzahl von Kindertagesstätten, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schülerclubs, engagiert sich in der Schulsozialarbeit.
Der Jugendverband "Junge HumanistInnen" eröffnet Tausenden von Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an attraktiven Reisen ins In- und Ausland teilzunehmen, organisiert Internationale Begegnungen, unterhält Medienwerkstätten, führt Seminare für Junge Erwachsene durch und vieles mehr. In Berlin nehmen über 20.000 SchülerInnen am Humanistischen Lebenskundeunterricht teil; eine Humanistische Schule ist in Planung.
Viele Mitglieder fühlen sich dem HVD zugehörig, seitdem sie in den zwanziger Jahren - wie viele Tausend andere auch - an der proletarischen Jugendweihe teilnahmen. Nicht nur an sie richtet sich das breite Angebot für SeniorInnen: Altenbegegnungsstätten und Seniorengruppen bieten Kontaktmöglichkeiten, Betreuungsverein, Besuchsdienste und Sozialstationen helfen im Notfall.
Das Beratungsangebot des HVD richtet sich jedoch nicht nur an alte Menschen: alle Altersgruppen finden bei den Regionalen Kontakt- und Beratungsstellen für Selbsthilfegruppen ein offenes Ohr, aktive Unterstützung bieten auch die Schuldner-/ Insolvenzberatung, die Beratungsstellen zu Sekten und Okkultismus, die Schwangerenkonfliktberatung...
In vielen Landesverbänden existieren Frauengruppen, auch ein Frauenkommunikationszentrum und eine Mädchenzukunftswerkstatt; hinzu kommen Angebote, z.B. Seminare, die sich ausschließlich an Frauen richten.
Die Einrichtungen des HVD sind für Menschen jeglicher weltanschaulicher Orientierung offen, z.B. die Mobilitätshilfedienste, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, Sozialpädagogische Familienhilfe, Obdachlosenprojekt, Übernachtungsstelle für Jugendliche und Familien - um nur einige zu nennen.
Als Verband, der sich für Humanes Sterben einsetzt, bietet er allgemeine Information zu allen Formen der Vorsorgeverfügungen, erstellt Patientenverfügungen - und läßt Sterbende - bisher ohne eigenes Hospiz - und Trauernde nicht allein.
Selbstbestimmt, verantwortlich und solidarisch leben
Viele Menschen gestalten ihr Leben selbstbestimmt, frei von Religion und politischer Bevormundung. Diese Freiheit haben wir den Gedanken der Aufklärung zu verdanken, in deren Tradition der Humanistische Verband Deutschlands steht. In ihm haben sich bundesweit mehr als 10.000 Menschen organisiert.
Als Humanistinnen und Humanisten sind wir überzeugt: Jedes Leben ist einmalig und unwiederholbar. Deshalb liegt es am Menschen selbst, ethische und moralische Entscheidungen zu treffen. Alle Menschen haben die gleichen Rechte und Anspruch auf die Freiheit, ihr Leben selbst zu bestimmen. Die Entfaltung persönlicher Freiheit ist für uns Humanisten und Humanistinnen aber immer auch an die Verantwortung für das Leben, die Natur und die Gesellschaft gebunden. Dies beinhaltet für uns, im Rahmen eines toleranten Miteinanders eine solidarische Gesellschaft aufzubauen. Über die Grenzen von Sprachen und Kulturen hinweg setzen wir auf friedlichen Austausch von Ideen und Erfahrungen. Wir mischen uns ein in die ethischen Debatten unserer Zeit. Wir arbeiten eng mit unseren Partnerverbänden in der ganzen Welt zusammen, die wie wir unter dem Dach der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) und Europäische Humanistische Föderation (EHF) organisiert sind.
Wir bieten Unterstützung bei Schwangerschaftskonflikten, Problemen mit Sekten, Tod und Trauer (interner Link), schwerer Krankheit und Patientenverfügungen (interner Link). Wir organisieren gezielte Hilfe zur Selbsthilfe. In Berlin sind wir Träger des Schulfaches Humanistische Lebenskunde www.lebenskunde.de. Wir richten weltliche Namens-, Jugend- und Trauerfeiern sowie Humanistische Hochzeiten aus.

